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Zeichnen in Cranachs Werktstatt - Kronach

Beginn:
24.03.2018, 09:30 Uhr
Ende:
24.06.2018, 17:30 Uhr

Zeichnen in Cranachs Werkstatt
Der Zeichnungsschatz aus der Wittenberger Bildermanufaktur

Sonderausstellung von 24. März bis 24. Juni 2018 in der Fränkischen Galerie Kronach

Die genialen Bildwelten der Wittenberger Cranach-Werkstatt faszinieren seit Jahrhunderten Kunstfreunde weltweit. Doch was war die Grundlage für diese perfekten Kompositionen, gab es graphische Vorlagen und haben sich diese erhalten? Die Sonderausstellung Zeichnen in Cranachs Werkstatt geht diesen Fragen nach und präsentiert den weltweit größten zusammenhängenden Bestand von Originalzeichnungen aus der Wittenberger Bildermanufaktur.
Es sind qualitativ zum Teil herausstechende Vorlagen für Bildprogramme, beeindruckende Heiligendarstellungen, Herrscherbildnisse oder Tierstudien. Die 86 kostbaren Übungen und Meisterzeichnungen stoßen eine bislang verschlossene Tür auf zu den geheimen Produktionsmethoden einer der wichtigsten Künstlerwerkstätten der Renaissance. Dieses einzige direkt aus dem Cranach-Besitz überlieferte Zeichnungskonvolut präsentiert sich zudem frisch restauriert und in hervorragendem Zustand. Die Ausstellung in Kronach bietet eine einzigartige Gelegenheit Meister Lucas, seinen Mitarbeitern und Schülern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu blicken – anschließend werden die Zeichnungen aus konservatorischen Gründen auf Jahre nicht mehr zu sehen sein.
Die Ausstellung entstand in Kooperation der Lucas-Cranach-Stadt Kronach mit der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Bayerischen Nationalmuseum in München. Begleitend erscheint ein eigens vom Kunsthistorischen Institut Erlangen erarbeiteter, umfassender Katalog im renommierten Michael Imhof Verlag.

Zu den Öffnungszeiten der Fränkischen Galerie und der Festung Rosenberg zu besichtigen.
Dienstag - Sonntag von 9:30 - 17:30 Uhr
Montag Ruhetag

 

Eintritt
Preis:
Preise Einzelbesucher: Eintritt Sonderausstellung "Zeichnen in Cranachs Werkstatt" und Fränkische Galerie mit Festungsführungen Erwachsene: 8,00 € Schüler/Studenten: 5,00 €

Veranstalter/Kontakt
Eine der schönsten und größten Festungsanlagen Deutschlands
Steil über der Altstadt von Kronach erhebt sich die ehemalige Bambergische Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg. Das älteste erhaltene Dokument, das den Namen "Rosenberg" erwähnt, stammt aus dem Jahr 1249.
Deutlich erkennbar sind die verschiedenen Bauphasen, die vom mittelalterlichen Bergfried über die Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock die immer neuen Anforderungen im Bau von Verteidigungsanlagen durch die Jahrhunderte hinweg zeigen. Das Nebeneinander von mittelalterlicher, renaissancezeitlicher und barocker Wehrbauarchitektur gibt der Anlage heute ihre bedeutende Stellung innerhalb der Baugeschichte des deutschen Wehrbaus. Die berühmten Baumeister Maximilian von Welsch und Balthasar Neumann waren am Ausbau der Festungsanlage beteiligt
Die Festung wurde niemals von Feinden eingenommen oder besiegt. 1888 erwarb die Stadt die Burg als Immobilie ohne militärische Bedeutung. Das frühbarocke Festungstor, eines der schönsten Deutschlands, wurde vermutlich von Antonio Petrini erbaut.
Von besonderem Reiz ist auch das unterirdische Gangsystem, das im Rahmen der Festungsführungen zu besichtigen ist.

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