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Simon Marius Gesellschaft nimmt Arbeit auf

Nach dem Simon-Marius-Jubiläum 2014 mit internationaler Aufmerksamkeit von einem Bericht in der zweitgrößten indischen Tageszeitung über ein Marius-Porträt im Moskauer Kosmonautenmuseum bis zur wichtigsten astronomiehistorischen Konferenz in Seattle hat sich die Simon Marius Gesellschaft gegründet, um die Forschung des fränkischen Astronomen bekannter zu machen.

Der Verein ist nun rechtskräftig eingetragen und hat den Vorstand gewählt. Präsident ist der Herausgeber des Marius-Portals und Projektleiter der Langen Nacht der Wissenschaften, Pierre Leich. Seine Stellvertreter sind die Gymnasiallehrer Dr. Hans Gaab aus Fürth und Dr.-Ing. Ulrich Kiesmüller aus Gunzenhausen. Weiterhin wirken als Mitglieder des Vorstands Geschäftsführer Norman Schmidt, Schriftführer Rudolf Laux sowie die Beisitzer Joachim Schlör und Dr. Klaus Matthäus. Informationen enthält www.simag-ev.de.

Der Ansbacher Hofastronomen Simon Marius aus Gunzenhausen hatte zeitgleich mit Galileo Galilei die großen Jupitermonde bemerkt und war an allen wichtigen astronomischen Beobachtungen zu Beginn des 17. Jahrhunderts beteiligt. Er wurde zunächst von Galilei des Plagiats beschuldigt und erst Anfang des 20. Jahrhunderts rehabilitiert.

Die Simon Marius Gesellschaft hat sich die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk des markgräflichen Mathematikers, Arztes und Astronomen Simon Marius (1573–1624) auf die Fahnen geschrieben und bemüht sich um die Verbreitung seiner Forschungsergebnisse in Wissenschaft, Bildungswesen und die breite Öffentlichkeit durch Vorträge, Ausstellungen, Tagungen und Publikationen. Insbesondere betreibt der Verein die Internetplattform „Marius-Portal“ (www.simon-marius.net ), die alle Dokumente von und zu Marius dokumentiert und für ein regionales wie internationales Publikum von Interessierten und Fachwissenschaftlern nutzbar macht.

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