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Beginn des Vortriebs für eine zweite Röhre für den Tunnel Burgberg in Erlangen

Feierlich begangen wurde am Mittwoch der Tunnelanschlag für eine zweite Röhre des Burgbergtunnels in Erlangen. Neben dem ersten Bayerischen Bahntunnel von 1844 ist für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Ebensfeld ein zweiter zweigleisiger Tunnel erforderlich. Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister für Inneres, Bau und Verkehr, Abgeordnete, Bürgermeister sowie Projektverantwortliche der Bahn begleiteten den Beginn des Vortriebs für die neue 306 Meter lange Unterquerung des Burgbergs. Die Investition beträgt knapp 16 Millionen Euro. Nach traditionellem Brauch bewacht eine Tunnelpatin als Vertreterin der Heiligen Barbara auf Erden den gefahrvollen Weg der Mineure durch den Berg, der lauf Einschätzung der Geologen durch Hohlräume und lockere Bereiche eine recht anspruchsvoll Aufgabe bietet. Patin ist die Erlangerin Karin Kefer.

Somit ist derzeit der gesamte 16 Kilometer lange Baubereich Erlangen von Eltersdorf bis Baiersdorf in Arbeit. Die Arbeiten dauern mit verschiedenen Zwischenetappen und Teilinbetriebnahmen bis 2018.

Informationen zum Eisenbahnbauprojekt gibt es vor Ort im “DB-Informationspunkt Bau“, Güterbahnhofstraße 2 in Erlangen, von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr. Telefon 09131 400 1426 oder unter
www.vde8.de, Projektabschnitt ABS 8.1, Abschnitt Erlangen bzw. Tunnel. Für jedermann nachvollziehbar ist hier der Baufortschritt durch eine animierte Grafik des Baubereichs.

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 umfasst die 500 Kilometer lange Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle und Berlin. Finanziert wird es vom Bund, der Europäischen Union und der Bahn. Die Investition beträgt etwa 10 Milliarden Euro. Die neue Bahn-Verbindung ermöglicht nach Fertigstellung eine Reisezeit von München nach Berlin in etwa 4 Stunden und bietet eine umweltfreundliche Trasse für den Güterverkehr. Mit der Fertigstellung von 230 Kilometern Neubaustrecke von Franken durch den Thüringer Wald nach Mitteldeutschland ist die Verbindung 2017 betriebsbereit. Abschnittsweise werden über 80 Kilometer Ausbaustrecke von Nürnberg bis nach Ebensfeld viergleisig ausgebaut.

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