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„Einfach zum Verlieben!“: Gartenschau Tirschenreuth ist eröffnet

Die Gartenschau „Natur in Tirschenreuth 2013“ ist gestartet. Der Bayerische Staatsminister Dr. Marcel Huber hat heute im Rahmen einer Festveranstaltung die diesjährige bayerische Gartenschau feierlich eröffnet. Viele hundert Besucher sowie Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren dabei – und waren trotz Regen begeistert vom Bühnenprogramm der Tirschenreuther Stadtkapelle und Kindergärten. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch folgt: über 500 Veranstaltungen bis zum Ausklang der Gartenschau am 25. August.

Dr. Marcel Huber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit: „Gartenschauen haben eine hohe Ökorendite: Sie bringen Natur mitten in die Städte, steigern Freizeit- und Erholungswert für die Menschen und schaffen neue Naturräume für die heimische Artenvielfalt. ‚Natur in Tirschenreuth‘ wird in den kommenden Wochen zum Eldorado für Garten- und Naturliebhaber in der Oberpfalz.“

Franz Stahl, Erster Bürgermeister der Stadt Tirschenreuth: „Unser Jahrhundertbauwerk Fischhofpark ist einfach zum Verlieben!“ Dafür stehe die „einzigartig bunte, inspirierende und gleichermaßen historische Kulisse der Gartenschau“. Mit einem Augenzwinkern ergänzt das Stadtoberhaupt in seiner Festrede, dass sich Tirschenreuth „als erste Gartenschaustadt Deutschlands überhaupt mit einer Storchenwiese, einem Storchenpärchen, zahlreichem Fruchtschiefergestein und einer Figur der Fruchtbarkeitsgöttin Ceres auch aktiv für das Thema Familien- und Nachwuchsförderung stark macht.“

Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH: „Gärtner und Floristen haben ihr ganzes Können und Geschick eingesetzt, um 20 ha Fläche in eine blühende Landschaft zu verwandeln. Ein landschaftliches Kleinod ist entstanden, zu dem ich den Tirschenreuthern und ihren Gästen herzlich gratuliere!“

Eva Linder und Franz Häring, Geschäftsführer der „Natur in Tirschenreuth 2013 GmbH“: „Nach nur zweijähriger Bauzeit steht eine vor Jahrhunderten verloren gegangene Kulturlandschaft wieder in neuer Blüte. Darauf können wir und eine ganze Region zu recht stolz sein – und bedanken uns für diese Leistung bei allen Mitwirkenden, die das erst möglich gemacht haben.“

 

Auf einen Blick
Konzept und Idee: 2007 erhielt die Stadt Tirschenreuth den Zuschlag zur Ausrichtung einer Gartenschau. Unter der Gesamtplanung des Berliner Landschaftsarchitekturbüros Geskes und Hack begannen im Jahr 2010 die Arbeiten zur Gestaltung des 20 ha großen Gartenschaugeländes rund um den historischen Fischhof. Mit dem Ziel, den vor über 200 Jahren trockengelegten Stadtteich neu zu fluten und damit dem Areal erneut einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen. Heute umfließt wieder ein großes Gewässer die historische Fischhofbrücke und einen Teil der Fischhofinsel – und der ehemalige Sommersitz der Waldsassener Äbte ist jetzt wieder Anziehungspunkt und Blickfang.

Zusammenarbeit mit Cheb/Eger: Nur wenige Kilometer von Tirschenreuth entfernt erwartet die böhmische Grenzstadt Eger ab 29. Mai ebenfalls Gäste aus dem In- und Ausland. Auf reaktivierten und neuen Ausstellungsflächen der ehemaligen grenzüberschreitenden Gartenschau Marktredwitz/Eger zeigt die Gartenschau „Natur und Geschichte Cheb/Eger 2013“ die Geschichte der Gartenschauen in Cheb/Eger, die Ausstellung „Egerland unter der Herrschaft der Staufer“, eine Ausstellung zum Leben und Werk des Barockbaumeisters Johann Balthasar Neumann und zahlreiche Blumengärten.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 10 EUR, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 3 EUR und für Familien 23 EUR. Kassenzeit ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger.

Anreise: Die Gartenschau ist gut erreichbar. Dafür sorgen Anschlussbusse von und zu den Bahnstationen Wiesau und Weiden, spezielle Radl-Zubringerbusse, die unmittelbare Nähe zur A93 als auch Fahrrad-, PKW- und Busparkplätze direkt in Tirschenreuth.

Investitionen und Fördergeber: In das Gartenschauareal werden 15 Mio. EUR investiert. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union („Investition in Ihre Zukunft“, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, dem Europäischen Fischereifonds 2007-2013 (EFF), dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (Projektbetreuung durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt) sowie dem Landesfischereiverband Bayern.

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Minister Dr. Marcel Huber bei der Festrede

Erster Bürgermeister Franz Stahl bei der Festrede
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