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Biker unterstützen Kinder- und Jugendnotdienst

Rosa Hasenkostüme und schwere Motorräder sind als eher ungewöhnliche Kombination die Erkennungsmerkmale der Streetbunnycrew. Die Nürnberger Sektion der Streetbunnycrew hat heuer den Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) als Ziel ihrer jährlichen Spendenfahrt gewählt.

Die Fahrt durch Nürnberg startet am Sonntag, 14. Juni 2015, um 12 Uhr in der Münchener Straße. Um 13 Uhr werden die circa 120 rosa kostümierten Bikerinnen und Biker auf dem Gelände des KJND in der Reutersbrunnenstraße 34 erwartet. Zu Beginn des anschließenden Sommerfests mit den Kindern und Jugendlichen nimmt Bürgermeister Christian Vogel die Spenden entgegen.

In den vergangenen Monaten haben die Streetbunnys den KJND bereits mit unterschiedlichen Aktionen überrascht: Im Frühjahr haben mehrere Streetbunnys 14 Zimmer von Kindern und Jugendlichen neu gestrichen. Auch das Material wurde von den Streetbunnys als Sachspenden akquiriert und zur Verfügung gestellt. Im Anschluss erfuhren die Räume gleich noch eine professionelle Grundreinigung durch Auszubildende der Reinigungsfirma Dorfner, die neben der kostenlosen Dienstleistung auch noch 500 Euro gespendet hat. Diese und weitere Geldspenden von bisher 1 000 Euro sowie Sachspenden in Form von Möbeln, Kinderstühlen, Spielzeug, Fanartikeln des 1. FC Nürnberg, Stiften und mehr wurden inzwischen überreicht.

Durch ihre Unterstützung zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in Notsituationen zeigen die Streetbunnys, dass sie die Ziele ihrer Vereinigung leben: sich in sozialer Verantwortung aufgehoben zu fühlen, Menschen zu helfen und nachhaltig das Bild von Motorradfahrenden in den Köpfen der Menschen zu wandeln.

Der Kinder- und Jugendnotdienst ist eine Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft des Jugendamts der Stadt Nürnberg und des Schlupfwinkel e.V. In der Kindernotwohnung werden Mädchen und Jungen von 3 bis 12 Jahren, in der Jugendschutzstelle Jugendliche von 13 bis 17 Jahren aus Familien in Krisen in Obhut genommen. Viele von ihnen mussten zu Hause Gewalt, Vernachlässigung oder Überforderung der Eltern erleben. Nach der Klärung der Krisensituation kehren die Kinder und Jugendlichen in der Regel wieder in ihre Familien zurück – oftmals begleitet von weiteren Hilfen. Der rund um die Uhr unter 09 11 / 2 31- 33 33 erreichbare KJND arbeitet eng mit den benachbarten Jugendämtern zusammen.

 

Weitere Informationen
www.kjnd.nuernberg.de

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