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Die Green Hour, der Donnerstags-Live Jazz der Grünen Halle in Fürth, wird zehn Jahre alt

Papaya`s World – es war im Juli 2004, nachmittags um fünf Uhr, als Paulo Morello, Cila Hakel um Mauro Bella ihre Instrumente in Betrieb nahmen und loslegten. Happy Hour? – Das erste Green Hour-Konzert fand vor gerade einmal 20 Gästen statt. Zunächst als kleine Veranstaltungsreihe, mit lokalen Musikerinnen und Musikern geplant, entwickelte sich der Jazzdonnerstag in der Grünen Halle, mit Durchhaltevermögen und Liebe zur Sache, Schritt für Schritt zu einer festen Größe in der Fürther Kulturlandschaft. Bemerkenswert ist das offene, fast schon nonchalante, Anstrich der Jazzabende. Der Frühe Beginn (aktuell halb sieben) und das familienfreundliche Drummerum sind klarer Gegenpol zur verrauchten Jazzkneipe, Jazzkeller oder Konzertsaal.

Nach einem halben Jahr war das Publikum auf rund fünfzig Zuhörer angewachsen. Die unterschiedlichen Bands und Besetzungen zauberten eine erstaunliche Bandbreite jazziger Stilrichtungen in die Grüne Halle. Und an Stelle der gemütlichen Ecke auf der Galerieebene der Grünen Halle, wurde nun auf der Zentralfläche musiziert, zu ebener Erde, auf gleicher Ebene mit den Caféhaustischen. Ein Szenario, dass, durch die unmittelbare Nähe zum Publikum, von einem Hauch Straßenmusikcharakter durchweht war.

Die Künstlerische Leitung der Green Hour hat von Anfang an, bis heute, Matthias Rosenbauer. Bei ihm laufen nach wie vor die Fäden zusammen, werden Kontakte geknüpft und das musikalisch Profil der Veranstaltungsreihe geformt. Mit der Zeit gesellten sich „Bands auf der Durchreise“ ins Programm und brachten Jazz aus Berlin, Hamburg oder dem Ruhrgebiet mit. Zudem wuchs der Einzugskreis, aus dem sich die Bands regelmäßig einfinden deutlich. Der Blick nach Augsburg, Stuttgart, München, Würzburg oder Regensburg sorgte für einen ordentlichen Schub musikalischer Möglichkeiten. Rückblickend auf die vergangenen fast 500 Konzerte lässt sich ein unglaubliches Spektrum musikalischer Facetten ausmachen.

Und die Publikumszahlen? – Der aktuelle Durchschnitt liegt bei deutlich über einhundert Gästen pro Abend. Bühne, Licht- und Tontechnik sowie ein spezielles Green Hour-Outfit des Bühnenhintergrundes geben Zeugnis davon, dass die Green Hour erwachsen geworden ist. Ein schöner Erfolg für Veranstalter, Publikum und Musiker gleichermaßen!

Am Donnerstag, den 10. Juli 2014 ist Paulo Morello, quasi der Green Hour-Mann der ersten Stunde, wieder zu Gast in der Grünen Halle. Diesmal mit:

MATTHIAS BUBLATH & BAND
Do 10. Juli 2014 | 18.30 Uhr
Jazzy R&B
Der begnadete Pianist, Organist und Komponist Matthias Bublath arbeitete unter anderem in New York City, Boston und München. Tourneen führten ihn durch die ganze Welt, zum Beispiel nach Japan, Südafrika und Europa. In den neun Jahren als freischaffender Musiker in NYC nutzte er die Möglichkeit mit Bands aller Stilrichtungen zu spielen. Neben Bebop und Modern Jazz standen Soul, Rhythm 'n' Blues, Samba und Salsa, Afrobeat, Funk und Gospel auf dem breitgefächerten Programm. Die Vielseitigkeit und die Groove-Kompetenz, die er sich dabei aneignete, kommen auch in seinen Bandprojekten und sieben Einspielungen unter eigenem Namen zum Tragen. Einen besonderen Stellenwert nimmt seine Arbeit als Komponist ein. In melodiestarken Eigenkompositionen bezieht er sich auf den Sound des Latin-Jazz und Funk, wagt mit seinem Trio aber auch ungewöhnliche Stilwendungen und Klangkombinationen. Jedenfalls ist zu Beobachten, dass die geneigte Zuhörerschaft sich, im groovigen Sound der Band, glücklich hin und her wiegt.
Paulo Morello - Gitarre
Oscar Kraus - Schlagzeug
Matthias Bublath - Keyboard

 

Aktuelles GREEN HOUR-Programm
http://www.gruenehalle.de/veranstaltungen/jazz-programm.html

Rückblick auf 10 GREEN HOUR-Programm
http://www.gruenehalle.de/veranstaltungen/jazz-programm/rueckblick-2014....

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