Sie befinden Sich hier:

Nachbericht zum Sternla WakeRace 2014

Wakeboarden mitten in der Stadt? In Würzburg wurde das Ganze vergangenes Wochenende am Boot Realität. Die besten Boots-Wakeboarder Deutschlands waren angetreten, um auf dem Main unter der Festung Marienberg einen spannenden Wettkampf auszutragen. 2500 Euro Preisgeld wurden durch das Medienunternehmen lauterbach kreativbetreuung e.K. bei der Siegerehrung durch des Sternla WakeRace verteilt - den größten Teil davon nahm Conni Schrader aus Hamburg mit nach Hause.

Würzburg, 02.07.2014: die Vorzeichen am Sonntagmorgen des Sternla WakeRace schienen nicht gerade rosig, denn die Wetterdienste kündigten einen durchweg regnerischen Tag an. Aber sie sollten sich täuschen: bei wolkigem Himmel sprangen um 9:30 Uhr die ersten Fahrer ins Wasser, um die Qualifikation zu starten. Schon um diese frühe Uhrzeit hatten einige Zuschauer den Weg an den Würzburger Stadtstrand, nur fünf Minuten Fußweg von der Altstadt entfernt, gefunden. Und das Event hatten die Veranstalter von lauterbach kreativbetreuung e.K. in den vergangenen Wochen einiges auf die Beine gestellt. Und dieses Engagement ging voll auf!

Nun aber zur Action auf dem Wasser in der Qualifikation. Erst setze sich der mehrfache Deutsche Meister Conni Schrader gegen Dominik Lindemann aus Berlin durch. Ihm folgte der amtierende Deutsche Meister aus Mannheim, Tobias Dammith, der gegen Pascal Lippert angetreten war, direkt ins Halbfinale. Im dritten Heat gelang Frederic von Osten die erste Überraschung, indem er sich gegen Lokalmatador Philipp Schramm aus Aschaffenburg und Christian Müller aus Ketzin in Brandenburg durchsetzen konnte. Freddy, der amtierende Welt-, Europa- und Deutsche-Meister am Cable, war die große Unbekannte im Fahrerfeld. Nach der Vorrunde des Wakeboard-Contest ging es auf dem Eventgelände unter anderem mit der Cheerleadershow, der Decathlon Bikini-Modenschau und dem Artisten Moritz Haase weiter, der acht Meter über dem Main schwebend, seine Kunststücke am Vertikaltuch zeigte.

Zudem verloste das Moderatorenteam Clint Liddy und Harry Döpfert, der hier sein Heimspiel hatte, einige begehrte Gewinnspielpreise. Weiter ging es dann mit der Wakesurfshow von keinem geringeren als Mr. Wakesurf in Deutschland, Tobias Reißmann, weiter. Er bewies dem Publikum, dass es keiner Leine bedarf, um sich hinter dem Boot ziehen zu lassen und stimmte die Zuschauer auf die weitere Action auf dem Main ein. Auch Pete Reißmann, Deutsche Meisterin 2008 und 2010, zeigte, dass die Ladies hierzulande ordentlich Wakeboarden können.

Die Verlierer der Vorrunde bekamen nochmal eine Chance, den letzten verbliebenen Platz im Halbfinale auszufahren. Pascal Lippert musste sich hier nun genau wie auch Chris Müller dem Local Hero Philipp Schramm geschlagen geben. Es säumten tausende Zuschauer, nicht nur auf dem Gelände des Stadtstrandes, sondern auch entlang der weiteren Wettkampfstrecke den Main oder machten es sich vor dem XXXLLivescreen bequem, auf dem die komplette Action ebenfalls verfolgt werden konnte.

Im ersten Halbfinales konnte Tobias Dammith zwar einen sauberen Run vorlegen, jedoch nicht genug, um Conni Schrader den Einzug im Finale zu verwehren. Dem zweiten Hamburger im Fahrerfeld, Frederic von Osten, stand im Halbfinale nun Philipp Schramm gegenüber. Letztlich konnte sich der Bootspezialist Philipp durchsetzen und stand somit ebenfalls im Finale. Bevor dieses anstand, sollte jedoch die Entscheidung um Platz 3 stattfinden. Zwar zeigte Frederic, der seinen ersten Boots-Wettkampf überhaupt fuhr, dass er einiges an Tricks im Repertoire hat, jedoch konnte Tobi Dammith seine Erfahrung ausspielen und mit viel Style und Airtime die Judges auf seine Seite bekommen.

„Ich bin super glücklich als Sieger des Sternla WakeRace nach Hause zu fahren. Wir hatten einen tollen Contest, perfekte Bedingungen auf dem Wasser und das an dieser Hammer-Location mitten in Würzburg. Vielen Dank an Frank Lauterbach für die Einladung. Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung im Jahr 2015 und natürlich komme ich gerne wieder!“, so Conni bei der Siegerehrung. Aber auch Philipp war sehr zufrieden mit seiner Leistung, „Danke an alle, die das hier möglich gemacht haben!“

Würzburg hat mit dem Sternla WakeRace einen Wakeboard-Event bekommen, der in seiner Art in Deutschland wohl einmalig ist. „Wir haben die letzten Wochen und Monaten hart an der Veranstaltung gearbeitet. Dass nun schon zur Premiere über 10.000 Zuschauer gekommen sind und das, obwohl das Wetter nicht gerade hochsommerlich war, macht mich überglücklich. Besonders freut mich der reibungslose Ablauf – sowohl auf dem Wasser, wie auch an Land. Vielen Dank an Sternla, den Stadtstrand, alle anderen Partner und Sponsoren, aber natürlich auch an alle Helfer und ganz besonders an mein Team, die das hier ermöglicht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf 2015!“, war das Resümee von Veranstalter Frank Lauterbach im Anschluss an die Veranstaltung.

Somit ist auch klar, dass es keine einmalige Angelegenheit bleiben soll und das Wake Race ab sofort einen festen Platz im Terminkalender der Stadt bekommen wird. Man draf sich bereits jetzt in die Reihe der Pflichtevents wie z.B. dem U&D mit 75.000 Gästen in drei Tagen oder dem Afrikafestival mit rund 100.000 Besuchern in vier Tagen einreihen. Wenn es im ersten Jahr schon so perfekt gelaufen ist, mag man sich nicht ausmalen, wie das noch weiter geht? Scheint so, als würde sich Würzburg einen wichtigen Standort auf der Wakeboard-Landkarte sichern.

- Werbung -
Bilder

Aktuell sind noch keine Bilder vorhanden.

Weitere Nachrichten aus den Themenbereichen
Regionales
Diese Nachricht...
Soziale Netzwerke
Facebook   Twitter   MeinVZ
Version