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Gluck Festspiele widmen Piccinis IPHIGENIE dem Gedenken der Opfer von Gewalt und Terror – und laden zum Besuch am Mo., 18. Juli 2016

Die Veranstalter der Internationalen Gluck Opern-Festspiele 2016 (16.-30. Juli) erleben mit Schrecken und Trauer die Nachricht vom schrecklichen Tod einer großen Zahl unschuldiger Menschen in Nizza in der Nacht des 14. Juli 2016.

Die Gluck Festspiele wollen ein Zeichen der Solidarität mit Frankreich und der Nürnberger Partnerstadt Nizza setzen und widmen die konzertante Deutsche Erstaufführung der 1781 in Paris uraufgeführten Oper IPHIGENIE EN TAURIDE von Niccolo Piccinni (Mo., 18. Juli 2016, 20 Uhr, Meistersingerhalle) den Opfern und Angehörigen des feigen Anschlags von Nizza. Weitere Details siehe unten.

Der französische Honorarkonsul in Nürnberg Dr. Matthias Everding wird die Vorstellung mit überwiegend französischer Sänger-Besetzung besuchen. Ein Kondolenzbuch wird ausliegen. Die Oper wird in französischer Sprache dargeboten - mit deutschen Übertiteln.

Die Leitung der Festspiele lädt alle Bürger der Stadt Nürnberg ein, an diesem Akt der Solidarität am Montagabend teilzuhaben.

Die noch verfügbaren Eintrittskarten werden ab Samstag 16.7.2016 kostenlos abgegeben. Es wird am Abend der Vorstellung um eine Spende zugunsten der Opfer von Nizza und ihrer Angehörigen gebeten.
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Mo., 18.7., 20 Uhr, Meistersingerhalle

Oper konzertant
Niccolò Piccinni
IPHIGENIE EN TAURIDE
– DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG –

Mit Claudia Sorokina (Iphigenie), Frederik Cornille (Oreste), Benedikt Kristjansson (Pilade), Jean-Vincent Blot (Thoas), Pauline Courtin (Diane) - und der Camerata Salzburg, dem Berliner Vocalconsort – Dirigent: Wolfgang Katschner

Festival der Entdeckungen: Marie Antoinette, die junge Königin Frankreichs, holte Gluck 1774 nach Paris, wo er mit seinen Werken Erfolge feierte - aber auch heftigen Streit um die Zukunft der Oper auslöste. Glucks Gegner engagierten den Italiener Niccolò Piccinni (1728–1800), ein heute hierzulande zu Unrecht weitgehend Unbekannter, dessen 1781 in Paris uraufgeführte „Iphigenie" Gluck alt aussehen lassen sollte. Mitnichten: Die Kontrahenten schufen nach dem gleichen Sujet zwei Meisterwerke.

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