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Grafflmarkt: VGH München bestätigt Stadt Fürth – 24 Uhr-Regelung bleibt

Wie bereits beim diesjährigen Frühjahrs-Grafflmarkt dürfen die Besucher auch bei der in wenigen Stunden beginnenden Herbst-Veranstaltung in der Fürther Altstadt bis 24 Uhr die Außenschankflächen der Lokale in der Gustavstraße nutzen.

Damit bestätigt der Verwaltungsgerichtshof München (VGH) die Linie der Stadt. Drei Kläger hatten vor dem Verwaltungsgericht in Ansbach noch am vergangenen Mittwoch einen Beschluss erwirkt, wonach auf dem Grafflmarkt der verdichtete Außenausschank um 22 Uhr beendet sein müsse. Dagegen legte die Stadt – wie gemeldet - Beschwerde ein.

Das Gericht sieht in seinen Gründen zwar durchaus die erhebliche Lärmbelästigung für die Anwohner, hält aber der Stadt zugute, dass mit der Vorverlegung der Innensperrzeit von 2 Uhr auf 24 und dem Ausschankende innen und außen 23.30 Uhr Schutzmaßnahmen zugunsten der Anwohner getroffen worden seien.

Darüber hinaus verwies der VGH auf das Verfahren im Frühjahr 2015: Dort war die Stadt den Klägern für beide Grafflmärkte entgegengekommen und hatte sich verpflichtet, die Sperrzeit innen und außen auf 24 Uhr zu legen. Damit habe die Stadt ihre Zusagen in Sachen Anwohnerschutz eingehalten.

Oberbürgermeister Thomas Jung wertet diese Entscheidung als ein „sachgerechtes und angemessenes Urteil“ und eine Bestätigung für seinen vom Stadtrat mitgetragenen Einsatz, eine der traditionsreichsten, friedlichsten und beliebtesten Veranstaltungen Fürths auch weiterhin stattfinden zu lassen.

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