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Wechselausstellung „Radio(und)Werbung“ im Rundfunkmuseum Fürth

Das Rundfunkmuseum Fürth eröffnet am Samstag, 15. November, 15 Uhr, die neue Wechselausstellung „Radio(und)Werbung“. Sie präsentiert erstmals den umfangreichen Sammlungsbestand an zeitgenössischer Reklamekunst zwischen 1923 und heute.

Werbung gehörte von Beginn an zum Rundfunk, schon 1924 liefen die ersten Spots über den Äther. Seither begleitete sie Generationen von Hörerinnen und Hörern. Doch die Verbindung zwischen Radio und Reklame ist vielfältiger: Schon die frühen Hersteller von Rundfunkgeräten warben intensiv und phantasievoll um Käuferinnen und Käufer. Gedruckte Anpreisung in Form von Prospekten und Zeitungsanzeigen zählten dabei zu den wichtigsten Präsentationsmöglichkeiten.

Die Werbung von Firmen wie Telefunken, Saba, Nora und Siemens ist originell und grafisch teilweise hervorragend gestaltet. Sie spiegelt sowohl die Philosophie der Firma als auch ihre Zeit wider. Die illustren Anzeigen verweisen auf die Bedeutung von Radio als Unterhaltungsmedium sowie als Fenster zur Welt und als Statussymbol.

Die aktuelle Wechselausstellung zeigt diesen interessanten Aspekt der Rundfunkgeschichte und stellt die zeitgenössische Werbung und die beworbenen Radios erstmals zusammen aus.

Außerdem präsentiert das Museum Geräte, die selbst als Reklameträger fungieren. Zu sehen sind unter anderem Waschmittelpackungen, Flaschen, Batterien und Spraydosen, die Radio und Werbegeschenk zugleich sind. Auf witzige Art animieren diese fast unmerklich zum Kauf der beworbenen Produkte.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 17. Mai, im neuen Wechselausstellungsbereich des Museums zu sehen.

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