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Internationaler Lucas-Cranach-Preis 2015 wirft seinen Schatten voraus

2015 widmet sich die Lutherdekade in ihrem Themenjahr „Bild und Bibel“ dem 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren. Für die zwölf Partnerorte der Städtekooperation „Wege zu Cranach“, die im März 2011 in Kronach gegründet wurde, stellt dieses Themenjahr einen vorläufigen Höhepunkt dar, dessen Ausgestaltung schon jetzt intensiv vorbereitet wird.

Am Mittwoch trafen sich die beiden Partnerorte Kronach und Lutherstadt Wittenberg, um die Weichen für den Internationalen Lucas-Cranach-Preis 2015 zu stellen. Erstmalig schreiben beide Städte, also der Geburtstort von Lucas Cranach d. Ä. und der Ort seines lebenslangen Wirkens diesen renommierten Kunstpreis gemeinsam aus. Aus beiden Orten engagieren sich mehrere Akteure, so auf seiten Wittenbergs die Cranach-Stiftung, die Stiftung Christlicher Kunst und die Stadt Wittenberg, auf seiten Kronachs für die Stadt der Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb sowie der Verein Regionale Kunstförderung e.V.

Unter dem Motto „Cranach 2.0“ sind Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland aufgerufen, das Werk Lucas Cranachs des Jüngeren zeitgenössisch zu deuten, ob auf dem Gebiet der Malerei, der Grafik, der Plastik, der Fotografie oder der Video- und Installationskunst.. Neben dem Internationalen Lucas-Cranach-Preis selbst, der mit 6.000 € dotiert sein wird, wird es eine Reihe von Sonderpreisen geben, u.a. von der Stiftung Christlicher Kunst und der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Derzeit erarbeiten die Organisatoren den Ausschreibungstext, der Ende Januar 2014 publiziert werden wird. Danach haben alle interessierten Künstlerinnen und Künstler Zeit, sich bis Ende September 2014 mit einer Auswahl von Werken zu bewerben. Die Preisverleihung und erste Ergebnisausstellung wird ab Mitte April 2015 in der „Reithalle“ in Lutherstadt Wittenberg zu sehen sein, im Anschluss daran zeigt die Festung Rosenberg in Kronach von Mitte Juli bis Ende Oktober 2015 eine Auswahl der Werke.

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Bilder

Erster Bürgermeister der Stadt Kronach, Wolfgang Beiergrößlein (Zweiter von rechts), zusammen mit Ingo Cesaro (Verein für regionale Kunstförderung Kronach), Dr. Marlies Schmidt (Cranach-Stiftung Wittenberg), Jutta Brinkmann (Stiftung Christliche Kunst Wittenberg) sowie Dr. Kerstin Löw (Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb der Stadt Kronach)
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