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Lebkoung

Der Lebkuchen ist nicht nur in Franken ein Weihnachtsgebäck mit langer Tradition.

Insbesondere auf dem Christkindlesmarkt, aber auch an vielen anderen Orten gibt es die Nürnberger Spezialität ohne Guss, mit Zuckerüberguss oder mit Schokoladenüberzug zu kaufen.
Die Geschichte der Lebkuchen beginnt mit dem Honigkuchen, der schon den Menschen in der Antike bekannt war. Etwa ab dem 12. Jahrhundert übernahmen dann eigene Zünfte die Herstellung. Lange Zeit wurden die schmackhaften Kuchen auch in Klöstern gebacken, weil das Gebäck als Arzneimittel, also als gesund, heilend, verdauungsfördernd und appetitanregend galt und deshalb besonders in der Fastenzeit genossen werden konnte.

Und da früher auch von den Gläubigen die Wochen vor Weihnachten zur Besinnung, zur Buße und zur Umkehr genutzt wurden und dabei auch das Fasten eine wesentliche Rolle spielte, griff man auch hier gerne wieder zum Lebkuchen.

Schon seit dem 14. Jahrhundert ist der Lebkuchen in und um Nürnberg bekannt, wo er in Männerklöstern gebacken wurde. Der Nürnberger Lebkuchen hat wahrscheinlich seinen Ursprung im nahen Kloster Heilsbronn.

Dass Nürnberg dann selbst zu einer der Hauptproduktionsstätten von Lebkuchen wurde, liegt sicherlich an den günstigen örtlichen Gegebenheiten. In Nürnberg trafen sich Gewürz- und Handelsstraßen, so dass eine Versorgung mit den notwendigen Gewürzen stets gewährleistet war. Und den Honig bekam man von der Zunft der „Zeidler“ aus dem umliegenden Reichwald.

Dokumentiert ist das Wort Lebkuchen 1409 zum ersten Mal in einer fränkischen Handschrift. Das älteste schriftlich überlieferte Lebkuchenrezept stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg aufbewahrt.

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