Sie befinden Sich hier:

Ortung - Schwabach

Beginn:
03.08.2019 - Uhrzeit unbekannt oder Ganztagesevent
Ende:
18.08.2019 - Uhrzeit unbekannt oder Ganztagesevent
Informationen
Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!
Kennen Sie einen neuen Termin? Dann teilen Sie uns diesen bitte über das Formular Diese Veranstaltungen ergänzen im Service-Bereich auf der rechten Seite mit.

Für 16 Tage im August werden in der Schwabacher Innenstadt wieder öffentliche Plätze, Kellergänge und Gewölbe, Grünflächen, Kirchen oder ehemalige Ladengeschäfte zu Orten für die Kunst, denn vom 3. bis 18. August finden die elften Schwabacher Kunsttage „ortung“ statt. Kunstwerke von Wettbewerbsteilnehmenden um den Schwabacher Kunstpreis sowie Beiträge von Gastkünstlerinnen und Gastkünstlern verbinden sich zu einem abwechslungsreichen und überraschenden Kunstparcours durch die Altstadt, den die Besucherinnen und Besucher auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung erkunden können.

Rekordverdächtige Ausschreibung
Für den Wettbewerb um die Teilnahme an ortung 11. sind bis zum Bewerbungsschluss im Januar 328 Bewerbungen eingegangen – so viele wie noch nie. Daraus hat die ortung-Jury 20 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten ausgewählt, die nicht nur aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet, sondern auch aus Österreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Chile stammen. Alle haben im Laufe des Frühjahrs Konzepte für ihre Räume und Orte in der Schwabacher Innenstadt erarbeitet, die sie nun Ende Juli vor Ort umsetzen. Mit ihren Arbeiten stellen sie sich dem Preisgericht, das einen Favoriten auswählt. Die feierliche Vergabe des Schwabacher Kunstpreises in Höhe von 5.000 Euro erfolgt während der Vernissage im Stadtmuseum.

Zusätzlich zu den Arbeiten der 20 Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern wird es neun Gastbeiträge und Performances geben, die den Kunstparcours bereichern. Aus den Beiträgen aller Ausstellenden können die Besucherinnen und Besucher mit jeweils einer Stimme ihre Lieblingsarbeit wählen, die sich damit für den Publikumspreis qualifiziert. Der mit 2.500 Euro dotierte Publikumspreis, den die Schwabacher Firma ratioplast spendet, wird bei der Finissage vergeben.

Oberbürgermeister Matthias Thürauf bedankt sich für diese Spende ebenso wie bei der Sparkassenstiftung Roth-Schwabach, dem Ehepaar Walter und Elisabeth Kurz, den Stadtwerken Schwabach, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Bezirk Mittelfranken für die Unterstützung: „Zu ortung besuchen uns jedes Jahr Tausende Menschen aus Schwabach und dem Umland. Das wird nur durch die gute finanzielle und ideelle Unterstützung möglich.“

Daniela Heil, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mittelfranken-Süd und gleichzeitig Mitglied des Stiftungsvorstandes der Sparkassenstiftung Roth-Schwabach betont: „Was die Sparkasse erwirtschaftet, kommt den Menschen vor Ort direkt zu Gute. Die Sparkassenstiftung ist der größte Kulturförderer der Region, mit ortung fördern wir eines der herausragenden Kultur-Leuchtturmprojekte der Region seit der ersten Ausgabe.“

Winfried Klinger, Geschäftsführer der Schwabacher Stadtwerke, hob die Bedeutung der Kunstbiennale für Schwabach hervor: „Wenn man sieht, wie fremde Menschen auf dem Rundgang über ortung plötzlich ins Gespräch kommen und sich über die Kunstwerke austauschen, dann erkennt man, wie verbindend Kunst sein kann. Daher fördern wir ortung sehr gerne. Es sind wieder tolle Kunstwerke dabei. Besonders spannend wird es, wenn aus Strom ein sichtbares Werk entsteht.“

Auf dem Parcours unterwegs – geführt oder individuell
Den Kunstparcours kann man entweder individuell erkunden oder im Rahmen der mehrmals täglich angebotenen Führungen. Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker begleiten die Besucherinnen und Besucher und informieren über die Arbeiten. Der ortung 11.-Rundgang führt entlang von 31 Stationen durch die Stadt. Neben altbekannten Orten, wie der Alten Mälzerei und dem ehemaligen Laden Prell, wird es auch neue Stationen an der Wegstrecke geben, zum Beispiel eine ehemalige Schlosserei oder die Kellergänge unter der Zöllnertorstraße.

Anfang und Ende und dazwischen Gold – ortung 11. im Stadtmuseum
Das Stadtmuseum liegt als einzige Station etwas außerhalb des Innenstadt-Parcours, für ortung 11. spielt es dennoch eine bedeutende Rolle. Schließlich finden dort die Eröffnung mit der Verleihung des Kunstpreises (3. August) sowie die Finissage (18. August) mit der Vergabe des Publikumspreises statt.
Zwischen Vernissage und Finissage gibt es im Museumspark mit dem „goldraum“ ein absolutes Highlight. Der von der Gastkünstlerin Hildegard Stephan geschaffene Goldkubus ist ein Ort der Stille, der Besucherinnen und Besucher einlädt, im komplett vergoldeten Innenraum zu verweilen, das Gold auf sich wirken zu lassen und einen Moment der Stille zu genießen.

Zudem locken „1000 goldene Kraniche“ als Gastprojekt der Lebenshilfe und die farbenprächtige Sonderstation: „Die Entdeckung der Zinnie“. Die nach einem Schwabacher Botaniker und Anatom benannte farbenprächtige Blume steht mit Bildern und Objekten von Tania Engelke im Mittelpunkt

Spezialführungen und Begleitprogramm:
Performances
Unter den Wettbewerbsbeiträgen gibt es auch drei Arbeiten, die durch Performances ergänzt werden. So eröffnet Lena Schmid zusammen mit drei Performenden aus Berlin und Zürich (Sina Martens, Tamara Fina, Silvan Jeger) ihre Installation „Church of Gold” in der Spitalkirche (03.08., 13 und 15 Uhr). Bei „Service à la Russe“, das ist Götz Burys Wunderkammer im Goldenen Saal, wird die Cellistin Eilin Herrmann am Eröffnungstag mehrfach auf einem eigens präparierten Instrument Tafelmusik spielen( 13:30, 14:30, 15:30. 16:30 Uhr). Zur Finissage wird der Künstler selbst als Zeremonienmeister auftreten (18.08., 15 – 16 Uhr). Ebenfalls am Eröffnungstag findet in der Rauminstallation von Klaus Haas auf dem Königsplatz eine Live-Aktion des Fürther Klangkünstlers Michel Amman statt (15/16/17/18 Uhr).

Bienen auf der Spur
Für alle Bienenliebhaber wird die Wettbewerbsteilnehmerin Birgit Maria Jönsson an allen ortung-Sonntagen (4., 11., 18. August) eine Spezialführung zu ihren Bienen-Skulpturen anbieten (11 Uhr, Dauer: ca. eine Stunde, Treffpunkt an der „Banane“ am Martin-Luther-Platz).

ortung 11. – ohne Hindernisse
Nicht alle Bereiche bei ortung sind barrierefrei zugänglich – daher gibt es dieses Jahr zahlreiche ergänzende Angebote:

Führung für Menschen mit Hörminderung / Gehörlosigkeit
Am 12. August um 13:30 Uhr gibt es eine Führung für Menschen mit Höreinschränkungen und mit Gehörlosigkeit. Hierfür steht eine mobile FM–Anlage zur Verfügung. Hörsystemträger mit T-Spule können hierbei induktiv Hören. Darüber hinaus ist eine Gebärdensprachdolmetscherin vor Ort (Treffpunkt neben dem Goldmobil, Anmeldung über kulturamt@schwabach.de)

ortung 11. – kompakt
Für alle, denen der dreistündige Rundgang zu viel oder zu beschwerlich ist, wird eine zeitlich reduzierte Tour (90 Minuten) am 13. August um 15:00 Uhr zu einigen barrierefreien Ausstellungsorten angeboten. Hierfür steht ebenfalls eine FM-Anlage für optimalen Hörgenuss und zum induktiven Hören zur Verfügung (Treffpunkt neben dem Goldmobil, Anmeldung über kulturamt@schwabach.de)

ortung 11. im Sitzen
Am 8. August um 11:00 Uhr und am 13. August um 17:30 Uhr findet im Medienraum der vhs im Rahmen der vhs-Sommerakademie eine Präsentation zu den einzelnen Stationen von ortung 11. statt. Der Medienraum ist über den Aufzug in der Stadtbibliothek barrierefrei erreichbar. Eine FM-Anlage für optimalen Hörgenuss und zum induktiven Hören steht zur Verfügung (Anmeldung über www.vhs.schwabach.de)

ortung11. – international
Erstmals gibt es in diesem Jahr auch eine „Guided Tour in English“, Friday, 9th of August, 3 pm in front of the Town Hall

Gold City Life – Urban Sketching
ortung zieht Kunstinteressierte, Heimische und Kunstschaffende nach Schwabach. Warum bei dieser Gelegenheit nicht einmal selbst mit Stift, Papier und Fotokamera losziehen und einen Zeichen-Spaziergang durch die Stadt mit der Besichtigung des Kunstparcours verbinden?
Gold City Life, ein Dozententeam der Kunst und Design Schule Nürnberg, bietet im Rahmen von ortung 11. drei unterschiedliche Workshops an, bei denen mittels Zeichenexperimenten und grafischer Notizen geschichtsträchtige Gebäude, Werke auf dem Kunstparcours wie auch versteckte Schönheiten der Goldschlägerstadt ins Visier genommen werden. Im Anschluss an den Rundgang erfolgt dann die freie Interpretation auf großer Leinwand anhand der Skizzen, Eindrücke und Imaginationen des Stadtspaziergangs.
Termine: Dienstag, 06.08., Aquarell (Reinhard Bienert), Freitag, 09.08., Malerei (Karina Küffner), Dienstag, 13.08., Collage (Mihau Pollak), 13 – 19 Uhr, Treffpunkt am Goldmobil (Anmeldung über www.vhs.schwabach.de).

Begleitprogramm im Stadtmuseum
„Im Zeichen des Goldes“ steht auch das museumspädagogische Begleitprogramm im Stadtmuseum.

Kinder:
Bei der Kinder-Kunstaktion „Im Goldland wohnt der Vitzliputzli“ können Kinder ab sieben Jahren unter Anleitung der Künstlerin Ursula Rössner aus Modelliermasse den Kopf des frechen Kobolds gestalten und ihn anschließend mit Goldfarbe bemalen (Do., 08.08. und Do., 15.08., 14.00 - 16.30 Uhr, Gebühr pro Kind: 5 €, Anmeldung erforderlich unter Tel. 09122-1854311).

Erwachsene:
Erwachsene können im Rahmen des VHS-Workshops „Glanzlichter“, angeboten von Vergolderin Heike Zenk, auf künstlerische Weise mit Blattgold und verschiedenen Naturmaterialien arbeiten (Mi, 07.08., 11:30 – 13:00 Uhr, Stadtmuseum). Bei „Blau trifft Blattgold“ können die Teilnehmenden unter Anleitung der bildendenden Künstlerin Uschi Heubeck Kompositionen aus diesen zwei starken Farben auf die Leinwand bringen (Mi, 14.08., 10:30 – 15:30 Uhr, Stadtmuseum).

Offene Goldschläger-Führungen finden am 3. August um 14 und 16 Uhr und zusätzlich an allen Sonntagen während ortung 11. (04./11./18.08.) jeweils um 16 Uhr statt. Informationen unter: www.schwabach.de/stadtmuseum

 

Weitere Informationen
www.schwabach.de

- Werbung -
Bilder

Aktuell sind noch keine Bilder vorhanden.

 

- Werbung -
Adresse

 

Ähnliche Veranstaltung suchen
... nach Thema
Kunst & Kultur

Diese Veranstaltung...
Soziale Netzwerke
Version