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Lebkuchen aus Nürnberg

Nürnberg ist schon lange für seine Lebkuchen bekannt. Schon von 1643 ist überliefert, dass die erste geschworene Lebküchnerzunft mit 14 Mitgliedern eingetragen wurde. Die Rezeptur dieses Backwerks war damals so geheim, dass der Rat der Stadt den Lebküchnern verbot, die Stadt zu verlassen.

Für die Qualität sorgen zwei Verbände.
Sie wachen darüber, dass Nürnberger Lebkuchen auch wirklich auf Nürnberger Stadtgebiet hergestellt werden und dem „traditionellen Handelsbrauch“, also überlieferten Rezepturen und Mischungen, entsprechen:
Die Arbeitsgemeinschaft Nürnberger Lebkuchen des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie mit Sitz in Bonn, in der die großen Lebkuchenfabrikanten vertreten sind.
Und der 2012 gegründete Schutzverband Nürnberger Lebkuchen der Bäckerinnung Nürnberg für die handwerklichen Lebküchnereien.

Die 18 Mitgliedsbetriebe des Schutzverbands stellen im Jahr rund 160 000 Kilogramm Lebkuchen her, circa 20 Millionen Stück. Es sind Bäckereien, Konditoreien, Lebküchnereien, aber auch Lebkuchenfabriken aus Nürnberg.
Bekannt sind z.B. die Lebküchnereien Düll, Klinger, Mirus oder Woitinek.
Zu den industriellen Herstellern gehören die Fabriken der Lambertz-Gruppe mit den Marken Haeberlein-Metzger, Weiss und Wolff, die Lebkuchenfabrik Gebr. Fraunholz und Lebkuchen Schmidt.

Nürnberger Lebkuchen ist auch eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Lebkuchen aus Nürnberg, die seit 1. Juli 1996 als geschützte geographische Angabe nach europäischem Recht anerkannt ist.

Die Königsklasse unter den Nürnberger Lebkuchen ist übrigens der Elisenlebkuchen mit viel Nussanteil und wenig bis keinem Mehl.

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