Sie befinden Sich hier:

20.3. Bayern verhängt vierzehntägige landesweite Ausgangsbeschränkungen

Ab Freitagnacht, 0 Uhr, gelten in ganz Bayern wegen des Coronavirus Ausgangsbeschränkungen. Das hat die Regierung des Bundeslandes einstimmig beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz in München mitteilte. Die neuen Regeln gelten vorerst für zwei Wochen. "Wir fahren das öffentliche Leben nahezu vollständig herunter", sagte Söder. „Es dürfe jetzt keine Menschenansammlungen mehr geben“.

  • Das Verlassen der Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt (Arbeit, Einkäufe, Arzt-, und Apothekenbesuche)
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben erlaubt, aber nur allein oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt
  • Die Lebensmittelversorgung sei gesichert
  • Bei Verstoß gegen Bestimmungen drohen hohe Bußgelder
  • Es ist weiter erlaubt, zur Arbeit zu gehen
  • Die medizinische Versorgung der Bürger sei weiterhin gesichert, dennoch gebe es besondere Regelungen und Einschränkungen
  • Erlaubt ist der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich
  • Nur in sehr ernsten Fällen sei der Besuch im Pflegeheim und Krankenhaus erlaubt
  • Bei Geburten sei der Besuch im Krankenhaus ebenso gestattet

Wie andere Bundesländer werde Bayern auch ab Mitternacht alle Gastronomiebetriebe schließen. Zunächst für die kommenden 14 Tage werde es nur noch "to go, Drive-in und Lieferungen" geben.
Physiotherapeuten dürften nur im Notfall öffnen. Baumärkte werden geschlossen. Friseure müssen ebenso schließen.

 

Weitere Informationen
www.bayern.de

- Werbung -
Bilder

Aktuell sind noch keine Bilder vorhanden.

Weitere Nachrichten aus den Themenbereichen
Corona
Diese Nachricht...
Soziale Netzwerke
Version